Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V.

„Die Stimme der Pflege an den Universitätsmedizinstandorten Deutschlands“ 

Über uns


Der Verband

1985 als loser Arbeitskreis gegründet, ist der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU) heute der Managementverband leitender  Pflegefachkräfte an den deutschen Universitätskliniken. Aktuell sind 36 Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren im VPU organisiert. Sie repräsentieren etwa 60.000 Pflegende an deutschen Universitätskliniken.

Vorsitzender des vierköpfigen Vorstands ist der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Düsseldorf, Torsten Rantzsch. 

Der VPU e.V. wurde 2003 als Verein eingetragen. Die Geschäftsstelle des VPU e.V. hat ihren Sitz in Berlin.


Selbstverständnis

Ebenso wie die professionelle Pflege hat auch der VPU sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Die zunehmende  Verankerung des Pflegeressorts in den Vorständen der Universitätskliniken –  übrigens ein Erfolg der Verbandsarbeit des VPU – hat dazu geführt, dass sich  der pflegefachliche Fokus der Anfangsjahre um versorgungs- und  managementrelevante Themen und Fragestellungen erweitert und der VPU sich vom rein pflegefachlichen zum Managementverband gewandelt hat.

Heute bietet der VPU seinen Mitgliedern eine Plattform  für den fachlichen und persönlichen Informations- und Erfahrungsaustausch sowie die Entwicklung beziehungsweise  Weiterentwicklung von Ideen und Konzepten zur Patientenversorgung. Kompetente Ansprechpartner unterstützen die Mitglieder bei krankenhausspezifischen Anliegen ebenso wie bei Fragestellungen mit gesundheitspolitischem Bezug.

Über die Netzwerk- und Ratgeberfunktion hinaus,  versteht sich der VPU als Sprachrohr seiner Mitglieder. Er vertritt  ihre Interessen auf fachlicher und berufspolitischer Ebene, indem er sich in Form  von Stellungnahmen, Positionspapieren oder offenen Briefen zu pflegerelevanten Entwicklungen und Fragestellungen äußert. Der VPU sucht zudem aktiv den konstruktiven Dialog  mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und bringt seine Expertise in die gesundheitspolitische Diskussion ein.

Ein grundlegendes Ziel der Verbandsarbeit ist die Steigerung der Akzeptanz und  Wertschätzung der professionellen Pflege in Politik und breiter Öffentlichkeit sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine qualitätsorientierte Pflege. An der Erreichung dieses Ziels arbeitet der VPU, indem er die Bedeutung der Pflege für die Organisationseinheit Krankenhaus sowie für ein effizientes, zukunftsorientiertes Gesundheitssystem kontinuierlich in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Meinungsbildnern und Entscheidern darstellt.

In Nordrhein-Westfalen erreichte der Verband durch sein fortgesetztes Engagement beispielsweise die gesetzlich verbindliche  Verankerung des Ressorts Pflege in den Klinikvorständen durch eine entsprechende Änderung des Hochschulmedizingesetzes NRW.


Das System im Blick

In seiner Eigenschaft als Managementverband hat der VPU nicht nur die Interessen der Pflege an den Universitätskliniken im Blick. Der Verband setzt sich aktiv für die sektorenübergreifende, nachhaltige Verbesserung der Versorgungsstrukturen in Deutschland unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Zu den Kernforderungen zählt die bedarfsorientierte Neuorganisation der Zusammenarbeit von Leistungserbringern im ambulanten und stationären Sektor. Hierfür ist nach Überzeugung des VPU ein Gesamtkonzept erforderlich, welches die Versorgungsstrukturen in Deutschland für alle an der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung von Patienten beteiligten Berufe verbindlich regelt.


National und international bestens vernetzt

Der VPU ist Mitglied des Deutschen Pflegerates, dessen berufspolitisches Engagement er aktiv unterstützt. Darüber hinaus engagiert der Verband sich in der Deutschen Gesellschaft für Case und Care Management (DGCC).

Als Mitglied zahlreicher internationaler  berufsständischer Organisationen wie der European Nurses Directors Association (ENDA) beteiligt sich der VPU zudem aktiv am pflegewissenschaftlichen Wissensaustausch und der Entwicklung grenzüberschreitender Konzepte zur Professionalisierung der  Pflege.