Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V.

„Die Stimme der Pflege an den Universitätsmedizinstandorten Deutschlands“ 

Publikationen

Im Folgenden finden Sie unsere Publikationen sowie erstellten Leitfäden zu unterschiedlichen Thematiken im pflegerischen Gesundheitssystem. Unsere Leitfäden können Sie gerne unter info@vpu-online.de beziehen. Die jeweiligen Preise finden Sie direkt bei den im folgenden aufgelisteten Leitfäden stehend.

Viel Spaß beim Stöbern!



"Leitfaden zur Implementierung von Pflegefachpersonen mit Bachelorabschluss im Krankenhaus" (34,95€)

Mit diesem Leitfaden bietet der VPU e. V. Entscheidern in Krankenhäusern einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von hochschulisch ausgebildeten Pflegefachpersonen, die ihre berufsqualifizierenden Studiengänge mit der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung und dem akademischen Grad Bachelor abschließen. Diese Berufsanfänger stehen den Krankenhäusern seit kurzer Zeit zur Verfügung. Mit ihrem Einsatz wird die Erwartung einer Verbesserung der Patientenversorgung und -sicherheit verbunden.

Heute bieten in Deutschland bereits mehr als 40 Hochschulen Studiengänge an, in denen ein Bachelorabschluss mit der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz erworben werden kann. Darüber hinaus werden unterschiedlich ausgerichtete Master-Studiengänge angeboten. Bei der Vielzahl der akademischen und beruflichen Abschlüsse will der VPU mit diesem ersten Ratgeber seiner Art für mehr Klarheit sorgen. In dem Leitfaden werden beispielhaft gestufte, aufeinander abgestimmte Qualifikationsprofile innerhalb der Berufsgruppe Pflege für die hochschulisch ausgebildeten Pflegefachpersonen mit Bachelorabschluss vorgestellt. Ganz bewusst werden hier die Fragestellungen im Zusammenhang mit Masterabschlüssen und berufserfahrenen Bachelorabsolventen, z. B. aus dem Ausland, noch nicht thematisiert. Die Beschränkung des Leitfadens auf die Fragen um den Einsatz der nicht berufserfahrenen Bachelorabsolventen im Krankenhaus legt nahe, dass es sich hier um einen ersten Schritt handelt, der in der Zukunft thematisch weiter aufgefächert und erweitert werden muss.

Internationale Studien belegen einen positiven Zusammenhang zwischen Anzahl und Qualifikation der Pflegenden und der Versorgungsqualität. Ein angemessenes Verhältnis kann dazu beitragen, z. B. die Mortalität zu senken (Aiken et al., 2014) und die Patientensicherheit zu erhöhen. Krankenhäuser, denen dies gelingt, erlangen in einer sich schnell verändernden Umgebung klare Wettbewerbsvorteile.


"Leitfaden zur Übernahme ärztlicher Tätigkeiten" (34,95€)

Seit 2004 ist es in Deutschland grundsätzlich möglich, Aufgaben aus dem Arbeitsspektrum des Arztes auf entsprechend qualifizierte Pflegende zu übertragen. Diese Umgestaltung beinhaltet eine Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen sowie eine konkrete Abgrenzung von Verantwortungsbereichen zwischen den Gesundheitsfachberufen im Allgemeinen und zwischen Medizin und Pflege im Besonderen. Die Grundlage einer funktionierenden Kooperation ist, Klarheit über die Aufgaben und Kompetenzen der einzelnen Gesundheitsfachberufe zu schaffen.

In unterschiedlichen Universitätskliniken werden seit 2005 unter dem Motto „Fit werden und bleiben für die Zukunft “ zunehmend Tätigkeiten aus dem ärztlichen Bereich auf geeignetes Pflegepersonal übertragen. Eine Verbesserung der Betriebsabläufe ist sichtbar. Das Aufgabenspektrum ist dabei in den Kliniken unterschiedlich. Blutentnahmen, Anlegen von Infusionen, Verbandwechsel etc. sind hier beispielhaft zu nennen. Wichtige Schritte in der klinischen Umsetzung stellen die Entwicklung von Positivlisten, in denen festgeschrieben ist, welche Medikamente durch das Pflegepersonal zu verabreicht werden dürfen und sowie Schulungskonzepte dar.

Die Übernahme ärztlicher Tätigkeiten durch den Pflegedienst führt zu effektiveren und effizienteren Strukturen. Als Ergebnis ist eine Prozessverbesserung, sowohl für die pflegerische Arbeit festzustellen, da unnötige Wartezeiten vermieden werden, als auch für die ärztliche Arbeit, da durch Entlastung Arbeitszeit zur Verfügung steht. Dem vorübergehenden besonderen Mehraufwand in der Umstellungsphase stehen eine höhere Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit gegenüber.


"Leitfaden Servicekräfte" (20,00€)

Mit diesem Leitfaden möchte der VPU e.V. ein weiteres zentrales Thema im Kontext der Neustrukturierung und Optimierung von Prozessen und Ressourcen in der stationären Krankenpflege aufgreifen. Hierbei entwickelte der VPU e.V. Grundlagen für individuelle, krankenhausspezifische Entwicklungne von Service-Strukturen in der Krankenversorgung und bietet eine Anleitung sowie Orientierung für deren Etablierung in der Krankenhausorganisation.




"Leitfaden Praktikanten" (20,00€)

Mit diesem Leitfaden möchte der VPU e.V. ein Element der Personalentwicklung aufgreifen. Die Nachwuchsgewinnung ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für die Krankenhäuser; insbesondere Praktikanteneinsätze, die der Berufswahl dienen, bieten daher eine hervorragende Plattform. Bereits hier besteht die Gelegenheit Praktikanten ihre zukünftigen, potentiellen Berufs-, Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in der Klinik aufzuzeigen - und auch, welche Kompetenzen erworben werden können. Gerade dies ist für Praktikanten bzw. potenzielle Berufseinsteiger essenziell, um eine Entscheidung in der Berufswahl zu treffen.


         Pflegeexperte (kostenlos)

Der VPU e. V. schließt sich der Positionierung von DBfK, ÖGKV und SBK an:

Eine Pflegeexpertin APN (Advanced Practice Nurse) ist eine Pflegefachperson, welche sich Expertenwissen, Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung bei komplexen Sachverhalten und klinische Kompetenzen für eine erweiterte pflegerische Praxis angeeignet hat. Die Charakteristik der Kompetenzen wird vom Kontext und/oder den Bedingungen des jeweiligen Landes geprägt, in dem sie für die Ausübung ihrer Tätigkeit zugelassen ist. Ein Masterabschluss in Pflege (Nursing Science) gilt als Voraussetzung.

Die vollständige Definition finden Sie hier. 



Pflege an Universitätskliniken (kostenlos)

Die Definition "Pflege an Universitätskliniken" wurde vom Netzwerk Pflegeforschung des VPU e.V. erstellt.

Den Flyer zum Download finden Sie hier.