Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V.

„Die Stimme der Pflege an den Universitätsmedizinstandorten Deutschlands“ 

Ausschreibung - hochschulische Qualifikationsarbeiten zum Thema Berufsstolz und Wertschätzung in der Pflege

Das Netzwerk Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung im VPU e.V. schreibt eine Bachelor- und/oder Masterarbeit zum Thema Berufsstolz und Wertschätzung in der professionell klinischen
Pflege aus. [Bewerbungsfrist: 07.02.2022]

Download Ausschreibung

Die Coronapandemie rückte den Pflegefachberuf ins Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.
Die Anerkennung für diese Berufsgruppe scheint somit zwar gestiegen, jedoch bleibt ihr Rollenbild seitens der Gesellschaft unverändert. Dieses Spannungsfeld prägt sowohl das berufliche Selbstverständnis wie auch die Berufsattraktivität der Pflege. Nach wie vor ist der Pflegeberuf von einem Fachkräftemangel geprägt und es stellen sich Fragen der positiven Gestaltung von Arbeitsbedingungen die Beschäftigte in der Pflege an ihre Unternehmen binden bzw. Fachkräfte anziehen. Eine Facette dieser Herausforderung kann neben den notwendigen Rahmenbedingungen mit der Fragestellung des Berufsstolzes und Wertschätzung in der Pflege beschrieben werden. Universitätskliniken und Medizinische Hochschulen in Deutschland stellen sich die Fragen, was Berufsstolz und Wertschätzung für professionell klinisch Pflegende ausmacht.

Diese Ausschreibung zielt darauf die nationale und internationale Wissensbasis zum Thema zu beschreiben, empirisch zu erweitern, um Handlungsoptionen ableiten zu können.

Mögliche Schwerpunkte zu Berufsstolz/Wertschätzung in der Pflege

• Nationale und internationale Literaturstudie

• Einstellungen, Erleben und Erwartungen von klinischen Pflegefachpersonen

• Vergleichende Studien zwischen unterschiedlichen Berufen oder innerhalb der klinischen Profession Pflege oder zwischen Ländern

• Recherche von Entwicklungsansätzen und Best-Practice-Beispielen

• Instrumentenentwicklung für eine umfassende Befragung

und weiteres

Mögliche methodische Zugänge

Neben klassischen Zugängen wie Interviews, Literaturrecherche, Gruppenarbeiten oder Fragebogenerhebungen sind auch kreative, innovative Methoden wie bspw. die Foto-Voices-Methode möglich.

Was wir bieten

• Breite Kompetenz und Erfahrung des pflegewissenschaftlichen Netzwerkes

• unabhängiger Expertenbeirat

Feldzugang zu den Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen in Deutschland

• Beratung, Begleitung und Unterstützung bei notwendigen formalen Schritten: z.B. Ethikantrag, Personalratsvorlage usw.

• Mitbegutachtung (wenn gewünscht)

• Unterstützung und ggf. Mitwirkung bei Veröffentlichungen

Die fristgerechte zur Verfügungstellung der Arbeitsergebnisse und der abgeschlossenen Qualifikationsarbeit wird mit einem Honorar in Höhe von 300,00 - 500,00 Euro vergütet.

Potenziell betreuende Universitätskliniken

Andreas Kocks
Stabsstelle Pflegewissenschaft am Universitätsklinikum Bonn
E-Mail: andreas.kocks@ukbonn.de  

Dr. Tobias Mai
Stabsstelle Pflegeentwicklung/Nursing Research am Universitätsklinikum Frankfurt
E-Mail: Tobias.Mai@kgu.de 

Dr. Peter Nydahl
Pflegewissenschaft und -entwicklung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
E-Mail: peter.nydahl@uksh.de

Dr. Antje Tannen
Institut für Klinische Pflegewissenschaft an der Charité – Universitätsmedizin Berlin
E-Mail: antje.tannen@charite.de

Bewerbungsverfahren

Einzureichen sind folgende Dokumente via E-Mail an Frau Luboeinski (luboeinski@vpu-online.de)(Bewerbungsfrist 07.02.2022):

• Lebenslauf

• Studiengangnachweis

• Ideenskizze/Exposé (grobe Beschreibung von Hintergrund, Zielsetzung/Fragestellung, Methodik, Zeitplan ggf. Ergebniserwartung)

Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich gerne an

Andreas Kocks
Sprecher des Netzwerkes Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung im VPU
andreas.kocks@ukbonn.de

Jennifer Luboeinski
Koordinatorin des Netzwerkes Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung im VPU
luboeinski@vpu-online.de